Lipikar-Familien

Machen Sie Kindern, die sich kratzen, das Leben leichter.

Richtig oder falsch

Atopische Dermatitis verschwindet mit der Zeit.

RICHTIG und FALSCH. Atopie verläuft von Kind zu Kind unterschiedlich. Sie kann von ein paar Monaten bis zu mehreren Jahren anhalten. Nur selten dauert sie bis ins Erwachsenenalter, aber ihr Verschwinden lässt sich nicht vorhersagen.

Atopische Dermatitis kann ansteckend sein.

FALSCH. Absolut nicht. Sie ist genetisch bedingt und in keiner Weise ansteckend.

Den Körper nach dem Baden mit einem Haarfön  zu trocknen, ist eine gute Idee.

FALSCH! Davon ist unbedingt abzuraten, weil es die Haut angreift, den schützenden Fettfilm zerstört, die Trockenheit weiter steigert und - was noch schlimmer ist – zu Hautirritationen führen kann!

Atopisches Ekzem ist eine Kontaktdermatitis

FALSCH. Der Hautzustand und die Läsionen sind ähnlich, aber der Unterschied liegt in der Atopie: eine Kontaktdermatitis kann man ohne atopischen Hintergrund haben. Allerdings ist bei einem atopischen Kind das Risiko einer Kontaktdermatitis hoch.

Ekzeme verschwinden im Alter von etwa 5 Jahren.

RICHTIG. 50 % der Kinder mit atopischen Ekzemen vor dem ersten Lebensjahr sind bis zum Alter von 5 Jahren geheilt.

Kratzen muss verhindert werden.

RICHTIG. Aber das wird nur durch eine konstante Behandlung möglich, weil diese den Juckreiz stillt und den Teufelskreis der Atopie durchbricht. Mehr Kratzen macht die Hautbarriere noch durchlässiger, so dass mehr Allergene und Reizstoffe in die Haut eindringen; dadurch wird der Juckreiz verstärkt und das Kratzen wird schlimmer ...

Atopische Dermatitis ist psychosomatisch oder durch einen psychischen Schock bedingt.

FALSCH. Auch wenn es noch keine Erklärung dafür gibt, weiss man, dass Emotionen, Schock und Stress eine wichtige Rolle bei der Häufigkeit oder Schwere der Schübe spielen können. Die Erkrankung ist jedoch erblicher Natur.

Bestimmte Lebensmittel können Ekzeme verschlimmern.

RICHTIG: Eine Sofortreaktion mit Rötung im Mundbereich kann noch während einer Mahlzeit auftreten. Das sollte dem Arzt unbedingt mitgeteilt werden, damit er feststellt, ob ein potentielles Allergen im Essen enthalten war.

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