Lipikar-Familien

Machen Sie Kindern, die sich kratzen, das Leben leichter.

Symptome

Stellen wir uns die menschliche Haut wie die Mauer eines Hauses vor:

Atopische Dermatitis läuft in zwei Hauptphasen ab: dem Schub und der Besserungsphase.
Die Schübe führen zu Entzündung, Juckreiz, Nässen, Schorfbildung, etc.
Die Besserungsphase zwischen zwei Ausbrüchen ist durch starke Trockenheit der Haut gekennzeichnet.

Symptome, bei denen man einen Dermatologen aufsuchen sollten:

  • Rötungen und juckender Ausschlag (bei Kleinkindern schwer zu entdecken, aber Schlafstörungen könnten ein Hinweis sein).
  • Raue und verdickte Hautstellen.
  • Nässende Hautstellen.
  • Schorfbildung.

Ein weiterer Hinweis: die Lokalisierung der Läsionen.
Diese kann während der Kindheit variieren:

  • Bei Säuglingen treten Ekzeme oft im Gesicht, vor allem auf  Wangen und Kinn auf.
  • In der Kindheit sind sie dann eher an Knien, Handgelenken, Ellenbogen und Hals zu finden.

Ein Ausbruch beginnt häufig mit geröteten, juckenden Stellen.
Die Haut wird trocken, rau und verdickt sich. Schliesslich beginnt sie zu nässen  und es bildet sich Schorf. Kratzen verschlimmert das Phänomen und kann  sogar zu infektiösen Komplikationen führen.
Nach Diagnosestellung müssen die Läsionen behandelt und der Zustand der Haut möglichst schnell normalisiert werden. Dabei sollte der Patient nicht unbedingt übermässig behütet werden. Das Wichtigste bei der Behandlung von Neurodermitis ist, die Funktion der Haut als natürliche Schutzbarriere gegen äussere Einflüsse wiederherzustellen. Dies ist wichtiger als die Bekämpfung von Staubmilben, Pollen etc. - eine fast unmögliche und ermüdende Aufgabe für Eltern! Neuere Studien zeigen ausserdem, dass bei Kindern, die durch Eliminierung jedes einzelnen Belastungsfaktors überbehütet werden, das Ekzemrisiko steigt. Empfehlenswert sind sanfte Reinigungsprodukte, eine konsequente Basistherapie sowie lokal anzuwendende Korticosteroide.

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