3 Fragen an einen Experten

Ich entscheide mich für Produkte, die bewiesenermaßen gegen Haarausfall wirken.

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Haarausfall ist ein natürliches Phänomen. Im Durchschnitt verlieren wir täglich etwa 50 Haare, die durch neue ersetzt werden. Unter gewissen Umständen verstärkt sich der natürliche Haarausfall (im Herbst, in Stresssituationen, bei Erschöpfungszuständen oder Krankheiten usw. ). Liegt Kahlköpfigkeit vor, werden ausgefallene Haare nicht mehr durch neue ersetzt.

Ist es üblich, bei Haarausfall den Rat eines Dermatologen einzuholen?

Ich habe täglich Patienten, die mich wegen ihres Haarausfalls aufsuchen.

Diese Häufigkeit beruht auf einem Anstieg von physiologischem Haaraufall, der besonders Frauen im Herbst und Frühjahr betrifft. Wir haben auch Patienten mit beginnender Kahlköpfigkeit, ein Zustand, der vor allem jungen Männern einige Sorgen bereitet. Haarausfall führt bei unseren Patienten fast immer zu gewissen Ängsten.

Wie behandeln Sie beginnenden Haarausfall?

Ich fange an, indem ich meinen Patienten Blutuntersuchungen nahe lege. Getestet werden Eisengehalt und Schilddrüsenhormone.

Ich erkläre den Mechanismus, der zu Haarausfall führt, um den Patienten die Angst zu nehmen. Üblicherweise verschreibe ich Nahrungsergänzungsmittel (schwefelhaltige Aminosäuren: Taurin, Cystin), die die akute Phase des Haarausfalls verkürzen. Auch Lotionen, die gegen Haarausfall wirken, können effektiv sein. Ich entscheide mich für Produkte, die bewiesenermaßen gegen Haarausfall wirken.

Was unternehmen Sie bei Patienten mit beginnender Kahlköpfigkeit?

Ich rate zu Hormontests.

Stellen sich bei den Tests Anomalien heraus, kann man Hormonpräparate verschreiben. Es existieren mittlerweile Behandlungsmöglichkeiten bei männlichem Haaraufall. Zur äußeren Anwendung empfehle ich Lotionen mit Minoxidil (5%). Auch die orale Behandlung mit Finasterid ist oft erfolgreich. Das ist eine Langzeitbehandlung. Die Patienten müssen das Medikament durchgehend einnehmen, anderenfalls kehrt der Haarausfall zurück. Die Kosten für alle diese Behandlungen müssen die Patienten selbst tragen.

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